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[Rezension] Klar ist es Liebe von Sandy Hall




Verlag: Fischer Sauerländer
Original-Titel: A Little Something Different
Seitenanzahl: 272 (Broschiert) 
Preis: 14,99€ (Broschiert) 
           12,99€ (eBook) 
ISBN-13: 978-3737352093
Erscheinungsdatum: 20.08.2015
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
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Klappentext:
Zwei Verliebte, 14 Erzähler – eine außergewöhnliche romantische Komödie zum Mitverlieben und Mitleiden
Lea und Gabe wären das perfekte Paar. Das erkennen alle um sie herum: der beste Freund, die Mitbewohnerin, ja sogar der Busfahrer und die Starbucks-Bedienung. Sie haben denselben College-Kurs belegt, sie bestellen das gleiche Essen, die mögen dieselben Filme. Aber obwohl die Luft zwischen ihnen knistert und alle Vorzeichen stimmen, scheinen sie den richtigen Augenblick immer zu verpassen. Werden Lea und Gabe es schaffen, trotzdem zueinanderzufinden?
Quelle: Fischer Sauerländer



Bei der ersten Begegnung fühlen sich Lea und Gabe zueinander hingezogen. Doch irgendwie schafft es keiner von beiden den anderen so wirklich anzusprechen, lieber holen sie sich Informationen über ihre Freunde ein. Doch auch andere Personen in ihrem Umfeld merken, dass die Chemie der zwei einfach stimmt.
Gabe würde ja gern mit Lea sprechen, doch er weiß nicht so recht was sie von ihm hält und ohne es zu wollen sendet er Lea falsche Signale. Sie denkt daraufhin, dass er von ihr nichts wissen will, obwohl sie sich super verstehen, wenn sie es denn schaffen mit einander zu reden. So gehen die beiden ohne es zu wollen, anderen Personen ziemlich auf die Nerven. Ob man den beiden vielleicht einen Schubs in die richtige Richtung geben sollte?


 

Schreibstil: Der Schreibstil von Sandy Hall hat mir gefallen, ich hatte keine Probleme beim lesen und war mit dem Buch war wirklich schnell durch.
Geschrieben ist die Geschichte aus der Sicht von 14 verschiedenen Charakteren.

Meinung: Klar ist es Liebe hat den wohl ungewöhnlichsten Stil eine Liebesgeschichte zu erzählen, den ich bis dato auch nicht kannte. Die Geschichte von Lea und Gabe aus Sicht von 14 Personen, nur nicht aus der des 'Paares'. Das kann einerseits total in die Hose gehen (wovor ich ungemein Angst hatte) ... aber es kann auch ziemlich interessant und total begeisternd sein.
Lea ist ein ziemlich normales Mädchen, welches sich gleich bei der ersten Begegnung in Gabe verguckt. Doch in vielen Momenten ist sie einfach zu schüchtern um selbst die Initiative zu ergreifen und macht sich daher auch mehr als einmal Vorwürfe ... was wäre gewesen wenn. Gegen Ende zeigt sie jedoch, dass sie auch deutlich anders sein kann und spricht auch mal ein Machtwort. Sie ist das typisch nette Mädchen von nebenan.
Gabe hat mir ebenfalls recht gut gefallen. Er ist genau wie Lea ziemlich schüchtern, es gibt aber wiederum ein paar Momente wo ich dachte, da kommt gleich ein Bad Boy um die Ecke. Aber es fehlt einfach zu viel zum Bad Boy und so blieb ein Charakter zurück, der seinen Platz im Leben sucht und mit dem Mädchen, dass er gut findet absolut nicht reden kann. Und trotz seiner doch eher unscheinbaren und netten Art, hat er sich einen Platz in meinem Herzen erarbeitet.
Die Erzähler der Geschichte, die... ja was sind sie denn? Die Nebencharaktere? Natürlich kann ich jetzt nicht auf jeden Erzähler eingehen. Aber sie könnten alle unterschiedlicher nicht sein. Selbst Charaktere, die mit Lea und Gabe so gar nichts anfangen können, werden von ihnen in den Bann gezogen. Es gibt Charaktere, die unsympathisch wirken, mich aber so zum lachen gebracht haben, dass ich sie nur noch halb so schlimm fand. Es gab die stillen Beobachter und die, die auch mal die Initiative ergriffen. Und es gab einen ganz süßen Erzähler, der mich absolut begeistern konnte, dessen Worte ich mit großer Begeisterung förmlich aufgesogen habe und dabei interessiert er sich in erster Linie noch nicht einmal für die Beziehung der beiden Protagonisten. Jetzt seid ihr verwirrt oder. ;)
Die Idee dieser Geschichte hat mich einfach begeistert. Auch wenn ich anfangs ein paar Schwierigkeiten hatte, weil mein Kopf manchmal glauben wollte, dass ich aus Sicht von Lea oder Gabe lese, man verfällt halt mal in dieses Muster, aber das geht vorbei.Die Liebesgeschichte  an sich fand ich nicht außergewöhnlich, dazu ist sie einfach zu normal. Es sind die 14 Erzähler, die sie zu etwas außergewöhnlichem machen!
Mir ist natürlich klar, dass dieses Buch nicht unbedenklich zu empfehlen ist. Wenn ich eins weiß, dann, dass diese ungewöhnliche Erzählweise nicht für jeden etwas ist. Aber wenn Ihr Euch darauf einlasst, dann erlebt Ihr mit diesem Buch ein paar tolle Lesestunden, mit einer süßen Geschichte. 

Fazit: Ich fand es erfrischend anders und wurde sehr gut unterhalten. Denke aber, dass dies einmal funktioniert... aber kein zweites oder drittes mal. :)





Vielen Dank an den Fischer Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares. 


Für eine weitere Meinung schaut auch gern bei Lotta vorbei, klickt hier. :)

Kommentare:

  1. Hallo Katja ♥
    das Buch interessiert mich auch sehr. Ich habe mich bei Lovelybooks für die Leserunde dazu beworben. Deine Rezi ist wie immer super und macht mich mal wieder noch neugieriger :D
    Ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende
    Grüße
    Sara von Saras etwas andere Bücherwelt

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  2. Hallöchen liebe Katja,
    ich fand das Buch einfach nur schön. Einfach nur wunderbar schön! Ich habe es wirklich so gerne gelesen und das war einfach so herzallerliebst. Alle Charaktere waren so toll beschrieben, obwohl man von ihnen nicht besonders viel erfährt. Ich habe sie alle ins Herz geschlossen. Besonders das Eichhörnchen.. xD
    Ich habe dich mal wieder bei mir verlinkt. :*

    Liebst, Lotta

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  3. Hallo Katja,
    erst gestern ist mir das Buch bei LB aufgefallen. Die ungewöhnliche Erzählweise, die du
    auch in deiner tollen Rezension anspricht, hält mich etwas davon ab, das Buch lesen zu wollen.
    Ich wünsche dir eine tolle Woche.
    Liebe Grüße,
    Hibi

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