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[Rezension] Guardians of Secret Powers - Das Siegel des Teufels von Peter Freund


Verlag: cbj
Seitenanzahl: 608 (gebunden)
Preis: 17,99€ (gebunden)
           13,99€ (E-Book)
ISBN-13: 978-3570153796
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Ausgerechnet am Abend ihres 15. Geburtstags wird Nele mitten in der Stadt bedroht. Eine Gruppe gespenstischer Gestalten tritt aus dem Dunkel ihrer Straße. Doch gerade als die Angreifer sie attackieren wollen, wird Nele von fünf Jugendlichen gerettet, die in seltsame schwarze Gewänder gehüllt sind und auf fliegenden Fahrrädern durch die Nacht jagen. Ihr Anführer Taha, dessen smaragdgrüne Augen einen unwiderstehlichen Sog auf Nele ausüben, erklärt ihr, dass sie eine von ihnen ist: ein Guardian of Secret Powers. Auserkoren, mit den anderen Jugendlichen gegen die Fantome der Finsternis zu kämpfen, die sich unerkannt unter den Menschen bewegen und die Erde zurückerobern wollen. Während Nele im Kampf gegen die Finsternis und in ihren ureigenen magischen Begabungen geschult wird, schmieden die Meister der Dunkelheit ihre teuflischen Pläne ...
Quelle: cbj
Nele glaubt irgendwie in einen Scherz von Jugendlichen geraten zu sein, Guardians of Secret Powers hört sich ziemlich nach Verrückten an. Aber irgendwas scheint anders seit Nele 15 geworden ist, ab und zu scheinen ihre Sinne übermenschlich zu funktionieren. Sie hört Stimmen die eigentlich zu weit entfernt sind um sie verstehen zu können oder sieht Dinge die sehr weit weg sind noch immer detailgetreu. Aber diese Fähigkeiten verschwinden wieder. Alles nur Einbildung?
Als sie dann immer wieder Monster sieht die sie dann auch noch verfolgen, nimmt sie das Angebot von Taha an und schaut sich die Guardians mal genauer an. Die Guardians bestehen aus mehreren Jugendlichen die alle besondere Fähigkeiten haben. Nele scheint mit ihren Fähigkeiten jedoch etwas besonderes zu sein und nicht nur die Guardians scheinen Interesse an ihr zu haben.
Nach und nach passieren grausame Morde die scheinbar in einem Zusammenhang stehen und etwas großes Verschleiern sollen. Aber warum verhalten sich manche Menschen so komisch und begehen dann Selbstmord. Gibt es Zusammenhänge zwischen den Toten?


 
Schreibstil: An so manchen Stellen hab ich mich gefragt ob das Buch für junge Leute ab 12 Jahren geeignet ist, ich würde es vom Schreibstil her ab 13/14+ empfehlen. Das Buch ist nicht schlecht geschrieben und ich konnte es recht schnell lesen.
Fazit: Die Grundstory gefällt mir gut, nur bin ich von der Umsetzung nicht begeistert. Der ständige Wechsel der Charaktere, aus dessen Sicht erzählt wird, war auf Dauer etwas erdrückend. Vielleicht wäre ein Personenverzeichnis am Ende des Buches gar nicht so schlecht gewesen, mir hätte es jedenfalls ab und an geholfen.
Nele als Protagonistin war für ihr Alter okay, ein wenig aufmüpfig aber das ist in der Pubertät normal und wenn ich in ihrer Familie aufwachsen müsste wäre ich wahrscheinlich auch so. Während der Geschichte sieht man aber eine Entwicklung bei Nele.
Ja die Nebencharaktere, wo soll ich da anfangen. Es gibt einfach zu viele, dafür würde der Platz nicht reichen. :) Das ein Buch nicht aus einem Charakter besteht ist ja klar, aber mit so vielen Personen konfrontiert zu werden und deren Handlungen, ist auf Dauer einfach zu anstrengend gewesen.
Für jüngere die einen Mix aus sehr vielen Charakteren super finden und eine fassettenreiche Geschichte, mag das Buch vielleicht besser geeignet sein als für mich. Ab der Mitte kam die Geschichte in Fahrt, anfangs zog sich das Buch. Somit rettet die letzte Hälfte das Buch auf 3,5 Bücherstapel.

Reihe: 1. Das Siegel des Teufels





Vielen Dank an den cbj-Verlag zur Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

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