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[Rezension] Talamadre - Gefährliches Spiel (Band 1) von Mila Brenner




Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Original-Titel: Talamadre - Gefährliches Spiel
Seitenanzahl: 400 (Taschenbuch) 
Preis: 10,00€ (Taschenbuch) 
           3,99€ (eBook) 
ISBN-13: 978-1514108338
Erscheinungsdatum: 10. Juni 2015
Altersempfehlung: keine Angaben
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Klappentext:
Manche Geheimnisse wurden begraben, um vergessen zu werden. Die junge Archäologin Holly Martin nimmt an ihrer ersten Ausgrabung in Ägypten teil. Ein rätselhafter Ruf führt sie immer wieder in die unterirdischen Tunnel und zu einer kleinen Schlangenabbildung. Als sie unwissend ein uraltes Wesen namens Satek befreit, entkommt Holly seiner Blutgier nur knapp mit dem Leben. Die grausame Erinnerung an das Erlebte lässt sie nicht mehr los und verfolgen sie bis in den Schlaf. Der charismatische James Wescott, Anführer des Talamadre Ordens, glaubt nicht an einen Zufall. Der Londoner bietet ihr seine Hilfe an und verspricht, sie zu beschützen. Trotz seiner verschlossenen Art fühlt Holly sich mehr und mehr von seinen faszinierend grünen Augen angezogen. Aber sie ahnt nicht, dass James eigene Gründe hat, Satek zu finden. Welches tödliche Spiel spielt Satek mit den Talamadre und kann Holly James wirklich vertrauen? Gefährliches Spiel ist der magische Auftakt zu Mila Brenners romantischer Urban Fantasy Reihe: Order of the Talamadre.

Holly begeht auf einer Ausgrabungsstätte in Ägypten einen folgenschweren Fehler. Sie befreit ohne es zu wollen ein Wesen, dass ihr gesamtes Team tötet. Nur sie entkommt, doch ab da fühlt sie sich nicht mehr sicher und kapselt sich von ihrer Familie und der kompletten Außenwelt ab.
Dann trifft sie James, der ihr von einem Orden erzählt, der dafür zuständig ist sich mit Übernatürlichem zu befassen. Er versichert Holly ihr zu helfen und sie von dem Wesen, Satek, zu befreien, der sich scheinbar an ihre Fersen geheftet hat. Doch James scheint ihr nicht alles zu erzählen. Außerdem scheint der Orden Satek zu unterschätzen.


 

Schreibstil: Der Schreibstil von Mila Brenner war mir nicht neu, was es leicht machte, dass Buch flüssig ohne Probleme zu lesen.
Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von mehreren Charakteren. 

Meinung: Das Buch hatte mich von der ersten Seite in der Hand. Gib mir eine ägyptische Ausgrabungsstätte mit allem drum und dran, misch das Ganze etwas mit dem Flair aus Die Mumie und ich bin Feuer und Flamme. Ich hab mich für ägyptische Dinge schon immer faszinieren können. Aber ich schweife ab... der Start der Geschichte ist blutig und spannend und geht ohne viel Vorgeplänkel direkt los.
Bei Holly hab ich immer etwas hin und her geschwankt. Sie hat es mir schwer gemacht Sympathie für sie aufzubauen. In manchen Momenten wirkt sie ziemlich verloren, was ich durchaus nachvollziehen konnte, betrachtet man ihre Lage. Bei ihr fand ich die Ausdrucksweise aufgesetzt, jedenfalls für eine 26jährige... aber da ist sie ja nicht der einzige Charakter. Klar muss man nicht verbal in der Scheiße graben, aber ihrem Alter entsprach das einfach nicht.
 Auch mit James hatte ich so meine Probleme. Seine unnahbare Art und Weise machen es einem schwer ihn sympatisch zu finden. Ich verstehe ihn am Ende zwar besser, aber der Weg dahin war nicht grade leicht. Auch hier war es seine Ausdrucksweise, die mir nicht gefallen hat, es hat ihn mehr wirken lassen wie einen 70jährigen Großvater, als wie einen jungen Mann. Vielleicht sollte er aber auch diese typischen Engländer verkörpern. :)
Die Nebencharaktere... wobei Nebencharaktere hier vielleicht nicht das richtige Wort ist, denn wir lernen so gut wie alle Charaktere etwas besser kennen. Lucas ist zum Beispiel einer dieser Charaktere, obwohl ich darauf auch gut hätte verzichten können. Er ist vom Charakter nicht unbedingt ein Typ mit dem ich klar komme, wobei es auch Momente gab in denen er mich überraschte und anders erschien, als der Frauenaufreißer, den wir zu Anfang kennenlernen. Ebenfalls herausstechen tun Rhylee und Gerry, die mitunter ihre eigene Geschichte erzählen, die mich wirklich berührt hat. Ich bin sehr gespannt wie es mit den beiden weiter geht. 
Es fing so spannend an und dann im Mittelteil kam eine Durststrecke. Satek gerät fast (bis auf die Tatsache, dass er in den Gedanken der Protagonisten herumspuckt) gänzlich in den Hintergrund. Es kommen immer mehr Charaktere hinzu, aber die Geschichte selbst tritt auf der Stelle. Da man erst einmal die neuen Charaktere näher kennenlernt. Das ist ja überhaupt nicht schlimm, nur ging dadurch die Spannung leider verloren, etwas weniger Charaktere wären vielleicht sinnvoller gewesen.
Bis wir zum Ritual kurz vor Schluss kommen. Es wird endlich der Orden näher beleuchtet, die Fähigkeiten der einzelnen Mitglieder etwas erklärt und vor allem wird es wieder spannend. Die Ideen von Mila Brenner haben mir gefallen. Dennoch muss ich auch ganz klar sagen, dass die Geschichte ausbaufähig ist. Ich setze sehr große Hoffnungen in den zweiten Band, von dem ich mir mehr Spannung wünsche und ein besseres Voranschreiten der Story.

Fazit: Ein gelungener Auftakt, der trotz Schwächen stellenweise überzeugen kann... ausbaufähig!

Reihe: 1. Gefährliches Spiel
            2. ...




Vielen Dank an Lilly ♥ für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares, im Zuge der Blogtour


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