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[Rezension] Und weg bist du von Kate Kae Myers


Verlag: Carlsen
Seitenanzahl: 400 (Broschiert)
Preis: 14,99€ (Broschiert)
           10,99€ (E-Book)
ISBN-13: 978-3-551-31183-2
Erscheinungsdatum: Oktober 2013
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Klappentext:
Unfassbar: Jocey (17) erhält einen Brief von ihrem Zwillingsbruder – dabei kam Jack bei einem Unfall ums Leben! Hat er seinen Tod nur vorgetäuscht? Versteckte Hinweise im Brief führen Jocey in das verlassene Haus ihrer Pflegemutter, wo die Zwillinge einst Unaussprechliches durchlebten. Und zu Noah, einem Freund von damals. Aber was haben die Schrecken der Vergangenheit mit Jacks Verschwinden zu tun? Welche Rolle spielt Noah? Und wer sind die Leute, die plötzlich hinter ihm und Jocey her sind?
Quelle: Carlsen
Als Jocelyn ihren Zwillingsbruder Jack bei einem Autounfall ums Leben kommt, bricht für sie eine Welt zusammen. Ihr Leben war nie leicht gewesen, aber Jack war ihr einziger Halt. Plötzlich bekommt sie Post von ihrem Bruder, ist Jack noch am Leben? 
Der Brief führt sie in ihre Vergangenheit, die sie gern hinter sich lassen würde, doch die Hoffnung das ihr Bruder noch am Leben sein könnte macht ihr Mut. Als sie jedoch ihren ersten Rückschlag einstecken muss, da ihr Auto samt Kleidung und Geld gestohlen wird, wendet sie sich an Noah den sie noch aus Kindertagen kennt.
Noah ist nicht gerade erfreut über das Wiedersehen und versucht Jocelyn klarzumachen, dass Jack tot ist. Jocelyn schafft es jedoch Noah davon zu überzeugen, mit ihr zusammen einen nächsten Hinweis zu finden. Denn sie ist der Meinung das der Brief erst der Anfang eines Rätsels war und dieser führt die beiden zurück nach Seale House, in dem sie vor Jahren als Pflegekinder untergebracht waren.


 
Schreibstil: Das Buch lässt sich sehr schnell lesen, der Schreibstil von Kate Kae Myers gefällt mir gut. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Jocelyn. 
Fazit: Die Geschichte wird sehr temporeich erzählt und der Spannungsbogen von der Autorin wirklich über da ganze Buch hinweg aufrecht erhalten. So etwas erlebe ich eher selten, es gab nicht eine Seite wo ich mich gelangweilt habe. Die eingebauten kurzen Rückblicke von Jocelyn aus ihrer Zeit im Seale House waren passend, wobei sich bei mir dadurch immer mehr Fragen gebildet haben. 
Ich hab etwas gebraucht um mich mit dem Charakter Jocelyn anzufreunden. Ich mochte sie nicht sofort, weil ich nicht alles aus ihrer Vergangenheit wusste und sie für mich ein sehr undurchsichtiger Charakter war. Nach und nach konnte ich mir jedoch einen besser Eindruck von ihr machen. Nur manche Kurzschlussreaktion von ihr, wenn sie erst den Mund aufgemacht und dann nachgedacht hat, haben mich etwas aufgeregt.
Noah war mir sofort sympatisch, auch wenn man das nicht unbedingt erwartet wenn man liest wie sich Noah und Jocelyn wieder begegnen. Jedoch ist das aufgrund der Situation nicht verwunderlich. Seine Handlungen waren für mich nachvollziehbar und auch wenn er es mit der Wahrheit mal nicht so genau nahm, konnte ich das verstehen.
Die Nebencharktere, wo soll ich da anfangen. Über keinen der Nebencharktere hat man sonderlich viel erfahren, die Informationen haben gereicht, mehr auch nicht. Noch nicht einmal über Jack konnte ich mir ein eindeutiges Bild machen, obwohl man durch die vielen Gedanken von Jocelyn schon das ein oder andere erfahren hat. Von der Pflegemutter Hazel möchte ich hier lieber nicht anfangen. Wie ein Jugendamt auf die Idee kommen kann und einer drogensüchtigen Frau so viele Pflegekinder zu geben, mit denen sie offensichtlich grenzenlos überfordert war, ist mir ein Rätsel. Ich werde diese Tatsache jedoch nicht als abwegig betrachten, gibt ja genug Pflegefamilien die mit den Kindern nicht sonderlich liebevoll umgehen.
Ein bisschen Punktabzug bekommt die Geschichte von mir dann doch. Durch die Rätsel war das Buch jedoch sehr unterhaltsam. Auch wenn ich von dem Ende nicht ganz überrascht war.





Vielen Dank an den Carlsen-Verlag und Blog dein Buch zur Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.


Kommentare:

  1. Hey :)
    na das klingt doch mal nach einem soliden Buch!
    Ist aber wahrscheinlich eher nichts für mich.
    Tolle Rezi ♡

    Liebst, Lotta

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    1. Schade Lotta. Aber es kann ja nicht für jeden etwas sein. :)
      Und danke!

      Liebe Grüße
      Katja

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