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[Rezension] Elesztrah - Feuer und Eis (Band 1) von Fanny Bechert




Verlag: Sternensand Verlag
Original-Titel: Elesztrah - Feuer und Eis
Übersetzer: -
Seitenanzahl: 460 (Taschenbuch) 
Preis: 12,95€ (Taschenbuch) 
           6,99€ (eBook) 
ISBN-13: 978-3906829272
Erscheinungsdatum: 06. November 2016 (Neuauflage)
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
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Klappentext:
Eine verbannte Jägerin auf der Suche nach ihrem Gefährten … Ein Krieger aus den Reihen der königlichen Garde … Eine Macht, die beide untrennbar miteinander verbindet … Als die Elfe Lysanna herausfindet, dass ihr Gefährte von dem gefürchteten Flammenden Lord gefangen gehalten wird, verspürt sie nur einen Wunsch: ihn zu befreien. Dabei zählt sie auf die Hilfe ihres Clans ›Angelus Mortis‹. Mitten in den Vorbereitungen auf den bevorstehenden Kampf taucht jedoch der Elfenkrieger Aerthas in ihrem Dorf auf, mit dem sich Lysanna auf unerklärliche Weise verbunden fühlt. Liegt es daran, dass sie beide geheimnisvolle Kräfte in sich tragen, die sie gemeinsam lernen müssen, zu beherrschen? Denn ihre vereinte Macht könnte die einzige Möglichkeit sein, den Flammenden Lord endgültig zu vernichten. Doch selbst wenn ihnen das gelingen sollte, steht die wachsende Zuneigung, die zwischen Aerthas und Lysanna entsteht, unter einem ungünstigen Stern.


An dieser Stelle habe ich dem Klappentext nicht hinzuzufügen. Genießt die Geschichte einfach selbst. :)



Schreibstil:  
Der Schreibstil von Fanny Bechert passt perfekt zum Genre High-Fantasy, in dem sich die Geschichte bewegt. Trotz des eher gehobenen Schreibstils, lässt sich das Buch sehr schnell lesen.
Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Lysanna und Aerthas, wobei die Kapitel aus Sicht von Lysanna überwiegen.

Meinung:  
Zu Beginn wird der Leser Zeuge, wie sich Lysanna und Aerthas kennen lernen. Dieser kurze Prolog gibt aber nicht sonderlich viel Aufschluss über beide Figuren, außer das man hier schon merkt, dass Lysanna keine Person ist die sich schnell einschüchtern lässt. Danach wird man in die Gegenwart katapultiert und findet sich mit einem Schicksalsschlag von Lysanna konfrontiert.
Wie schon erwähnt lernt man Lysanna als eine charakterlich gefestigte Elfe kennen. Jedoch beginnt dieses Bild leichte Risse zu bekommen, je mehr man erfährt, was ihr in der Zwischenzeit alles widerfahren ist. Sie ist eine sehr erfahrene Kämpferin und unglaublich ehrgeizig. Lysanna ist für mich etwas besonders, ich mochte ihre Gedanken und Gefühle, hab alles um sie herum gern verfolgt. Auch wenn ich kurzzeitig an ihr gezweifelt hab.
Aerthas lernen wir als sehr zuvorkommend und gerecht kennen. Er fällt eigentlich nicht sonderlich auf, seine Charakterzüge haben nichts negatives. Dies hat es mir anfangs schwer gemacht, er wirkte zu glatt, ich wollte ihn nicht wirklich als eine zentrale Person der Geschichte akzeptieren. Jedoch musste ich diese Meinung schnell revidieren, denn sein Wesen kann sich von jetzt auf gleich drastisch verändern und so bekommt er genau die Ecken und Kanten, die er gebraucht hat um nicht im Schatten von Lysanna zu stehen. Und eh ich mich versah, hat grade dieser Charakter mich am meisten überrascht.

Als Nebencharaktere stach für mich Fayori heraus. Die Tochter von Lysanna ist ein kleiner Wildfang und die Beziehung zu ihrer Mutter ist nicht die normale Mutter-Tochter Beziehung, die man so kennt. Neben einer Vielzahl an liebevollen und sympatischen Charakteren, gibt es natürlich auch einige die das komplette Gegenteil darstellen. Allen voran natürlich Lysannas Noch-Ehemann Orano. Es ist mir von der ersten Sekunde an ein Rätsel gewesen, wie sie ausgerechnet an so einen arroganten und selbstgefälligen Mann geraten konnte. Ein Blinder würde erkennen, dass die zwei nicht zusammen passen. Hier gibt es jedoch eine interessante Geschichte dahinter, oder vielmehr mehrere Geschichten und man beginnt sich zu fragen, was man eigentlich über die Charaktere zu wissen glaubt und wer denn nun die Wahrheit sagt.
Lysanna und Aerthas sind unterschiedlich wie Tag und Nacht. Fanny Bechert greift hier das Thema 'Gegensätze ziehen sich an' auf. In dem Fall ist es aber nicht nur eine Anziehungskraft, vielmehr ist die Gegenwart des anderen auch tröstlich und ermöglicht den beiden ihre 'Fähigkeiten' im Zaum zu halten.
Die fantastischen Elemente, die größtenteils nicht unbekannt sind (hier wird das Rad nicht gänzlich neu erfunden) werden toll in Szene gesetzt. Mit eigenen Ideen und überraschenden Wendungen schafft die Autorin eine mitreißende Geschichte, die man nicht so schnell aus der Hand legen kann. Das Ende, auch wenn man auf das Ereignis geringfügig vorbereitet wurde, hat mich dennoch überrascht. Der Epilog hingegen hat mich leicht verwirrt und ich sehne den zweiten Band herbei, ganz auf der Suche nach Antworten.


Fazit: 
Die Geschichte hat mich auf ganzer Linie überzeugen können und ich bin sehr gespannt welche Richtung der zweite Band gehen wird.


Reihe:
  1. Elesztrah - Feuer und Eis
  2. ...




Vielen Dank an den Sternensand Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.

2 Kommentare:

  1. Hallo :)

    Ich glaube das ist die Rezension, die mir bis jetzt am meisten Lust auf das Buch gemacht hat :D
    Eine Geschichte, die so viel zu bieten hat muss einfach in meinem Bücherregal landen. Tolle, facettenreiche Charaktere, fantastische Wesen und eine Handlung, die mit Überraschungen aufwartet. Ich freue mich schon :D

    Liebe Grüße
    Saskia

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  2. Hallo Liebes,

    deine Rezension liest sich so toll das du mich mit dem Buch direkt überzeugen konntest. Ich hab es mal auf meinen Wunschzettel gepackt. Das Cover schmachte ich schon seit einer ganzen Weile an und kann nicht genug bekommen. <3

    Viele liebe Grüße,
    Tinker

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