-->

[Leserunde] Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes


Hallo Ihr lieben,
heute startet eine Leserunde auf meinem Blog, ich weiß unschwer zu erkennen. :) Wir haben ein paar zusammen bekommen um "Ein ganzes halbes Jahr" zu lesen und es ist auch langsam mal nötig. :) Vielleicht möchtet Ihr ja spontan noch mitmachen. Es gibt keine zeitliche Begrenzung, also müsst Ihr Euch nicht stressen oder so, alles ganz zwanglos. :)

Teilnehmer:
Andrea (LeseBlick)
...
& Meine Wenigkeit :)

Abschnitte:
Abschnitt 1 - Start bis Seite 108 (Start bis Kapitel 6)
Abschnitt 2 - Seite 108 bis 198 (Kapitel 6 bis 11)
Abschnitt 3 - Seite 199 bis 306 (Kapitel 11 bis 16)
Abschnitt 4 - Seite 307 bis 414 (Kapitel 16 bis 21)
Abschnitt 5 - Seite 415 bis Ende (Kapitel 21 bis Ende)


Habt einen schönen Start in die neue Woche. :)


Liebe Grüße

Kommentare:

  1. Abschnitt 1 - Start bis Seite 108 (Start bis Kapitel 6)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hach, dann mache ich mal den Anfang. ^^

      Ich hab letztens erst von jemanden gehört, dass sie Will total unmöglich fand. Ich komm mit ihm gut klar. (wenn man das so sagen kann) Aber ich mag Lous Familie nicht. Meine Güte! Ich könnt mich sooo aufregen über die! *grumml* Bei Will verstehe ich, warum er ist, wie er ist. Ich mein, wer hätte das Leben nicht satt, wenn man von einem Tag auf den anderen im Rollstuhl landet und nichts mehr alleine bewältigen kann?

      Löschen
    2. Ich hatte den ersten Abschnitt schon gestern fertig, musste mich aber hier erst durch die Seite fuchsen bis ich den Bereich für die Kommentare fand :D

      Schon der erste Abschnitt hat mich sofort gefesselt und ich wusste: "Das ist ein gutes Buch!" Es ist sehr flüssig geschrieben und ich kann gut mit den einzelnen Personen mitfühlen. Ich musste beim lesen auch des öfteren darüber nachdenken wie es denn nun wirklich wäre, wenn man von dem einen auf den anderen Tag an einen Rollstuhl gefesselt wird und sich so gut wie nicht mehr bewegen kann. Ich finde es sehr mutig von Lou wie sich dieser Aufgabe stellt und wie sie damit umgeht auch wenn der Anfang mit Will eine nervliche zereißprobe ist was man ihm aber irgendwie auch nicht verdenken kann....

      Löschen
    3. Was ein Glück, das Buch lässt sich flott lesen. Nach 20 Tagen Leseflaute wegen besch***** Lektüre scheint dieses nun doch recht unterhaltsam zu sein, obwohl es mir im Grunde bislang noch etwas zu sehr nur an der Oberfläche kratzt. Aber egal, den. Potenzial ist da. Thematisch erinnert es mich schon sehr an "Zienlich beste Freunde" und ich muss später mal schauen, wann was erschienen ist.

      @Jane: ich bin ganz deiner Meinung was Lous Familie anbelangt, wie sie mit ihrer Arbeitslosigkeit und insbesondere ihren Fähigkeiten umgehen, ist einfach verletzend auch wenn man es im Scheez sagt. Was mir auch nicht gefällt ist die Tatsache, dass sich lou mit ihren 26 Jahren verpflichtet fühlen muss, die eigene Familie über die Runden zu bringen und ihre Schwester setzt dann den ganzen dann noch das iTüpfelchen auf, indem sie ihr Studium wieder aufnehme will, weil sie den Job im Blumenladen nicht mehr will und erwartet von ihren Eltern (also von Lou) unterstützt zu werden.
      Auch wenn ich wegen dem Pflegefall in der Familie echt Mirleid habe, kann es aber nicht sein, dass das finanzielle auf den Schultern von Lou lastet.

      Will mag ich mit Nathan im Grunde aktuell am liebsten und durch deren beider Verhältnis merkt man einfach, dass Wills Auftreten nur Fassade ist und in ihm im Grunde ein netter Kerl steckt, der ja auch immer mehr bei Lou ans Licht kommt.

      Durch den Krankenhausbesuch hat man ja nun auch verdeutlicht bekommen, wie schlecht es ihm seelisch geht, denn ich denke er hat mind einen Selbstmordversuch hinter sich. Ich denke dies ist auch der wahre Grund, weswegen Lou von der Mutter angestellt wurde und Will deswegen keine 15 Minuten alleine lassen darf.

      Löschen
    4. Ich finde Lou ist eine ziemlich interessante Persönlichkeit, vielleicht grade weil sie sich verpflichtet fühlt ihrer Familie auch finanziell unter die Arme zu greifen. Ich mein sie wohnt bei ihnen und alles. Vielleicht wissen wir von der Hintergrundgeschichte einfach etwas zuwenig um die Lage besser beurteilen zu können. Ich mag auch ihre Familie. So verletzten sehe ich manche Dinge gar nicht. Auch wenn ein paar Beleidigungen durchaus dabei sind, ich denke damit wollen manche Charaktere einfach nur ihre missliche Lage überspielen und so rosig sieht es bei der Familie ja nicht aus. Da lass ich ihnen auch die scherzhaft ausgedrückten Aussagen, denn ich denke wenn es hart auf hart kommt ist jeder für jeden da. Selbst die Schwester, die ihr Studium wieder aufnimmt. Es ist immerhin nicht verwerflich, dass sie sich etwas besseres für sich und ihren Sohn wünscht. Klar ist es dann schon ein wenig dreist so offen zu sagen, dass sie dann Unterstützung braucht (um jetzt mal auf dich, Steffi, einzugehen ^^). Aber wer sagt denn, dass sie die Familie später dann nicht auch unterstützen würde, wenn sie es kann. :)
      Bisher hat mich das Buch nicht zum weinen bringen können, eher hab ich schon das ein und andere Mal lachen müssen. Will gefällt mir echt gut und ich kann es nachvollziehen, dass er so mürrisch und abweisend daher kommt... wer würde das denn bitte nicht?! Wir alle würde nach solch einem Schicksalsschlag erstmal den Lebenswillen verlieren, es ist eben eine Frage der Zeit, wann der ein oder andere wieder aus diesem Loch herausfindet. Ein anderer, wie Will, braucht dabei vielleicht Unterstützung.
      Nathan gefällt mir von den Nebencharakteren bisher am Besten. Die Freunde von Will, also Alicia und Rupert, haben mir überhaupt nicht gefallen. Wenn Alicia ihn wirklich geliebt hätte, mit allem was sie zu geben hat, dann hätte sie auch weiter versucht zu Will durch zu dringen. Man gibt nicht einfach auf (ich mein wir alle wissen, dass Lou es schafft, soweit kenne wir die Geschichte ja schon ^^). Und dann so unhöflich zu sein... ich mag sie nicht und Rupert auch nicht. Grade die zwei sollten Will wohl anders behandel, schließlich wissen sie besser als wir, was er vor dem Unfall für ein Mensch war und wir können uns nur ein kleines Bild machen. Sowas verdaut man eben auch nicht in zwei Jahren, manche verdauen sowas nie. Man sollte dann nicht vor dem Menschen laut werden, egal wie garstig er ist. Und Will hat ja erst gar nichts gesagt, die zwei aber immer weiter --- sag doch was, sag doch was ... da wäre ich auch an die Decke gegangen. :D Selbst Schuld wenn sie dann das Echo nicht vertragen.
      So Roman Ende! :D

      @Jasmin: Die Kommentare sind doch genau wie auf anderen Blogs (mit blogspot). o.O Aber schön, dass du sie doch noch gefunden hast. :)

      Löschen
    5. @Katja: Damit magst du recht haben, dass die Schwester (mir will mal wieder der Name nicht einfallen) auch ein Recht darauf hat für ihren Sohn eine bessere Zukunft aufzubauen, aber ich glaube Lou möchte auch nicht nur diese 0815 Jobs machen. Doch dadurch, dass sie immer "schultechnisch" hinter ihrer Schwester stand, ist Lou natürlich die Letzte, die da den Mund aufmachen würde.
      Ich finde einfach, dass die Schwester nicht so lapida hätte sagen dürfen, dass sie wahrscheinlich auf die Stütze der Eltern angewiesen ist. Auf so was reagiere ich immer arg allergisch.

      Was Ruppert und Alicia anbelangt, ist doch im Grunde typisch und daran merkt man einfach, dass sich beide nicht Freunde schimpfen dürfen. Wäre dies der Fall, so wären sie immer noch an Wills Seite und würden verstehen, wieso er vielleicht nur um sich tritt. Daran merkt man einfach, dass es in der oberen Schicht leider doch sehr häufig etwas oberflächlich zur Sache geht.

      Ich hatte mir an der Stelle immer gedacht, ob Will vielleicht auch Ruppert die Schuld an seinem Unfall gibt, denn so haben beide doch miteinander tele als der Unfall geschah....

      Löschen
    6. Ich bin (leider) voll Steffis Meinung. Ich finde auch, dass man auch in schwierigen Situationen ein bisschen Feingefühl zeigen kann - und das macht (fast) keiner in Lous Familie.
      Es zeigt sich (für mich) einfach im ganzen Buch, dass die Schwester sehr selbstsüchtig ist.
      Auch gibt es eine Stelle im Buch (später), die eine Situation zwischen Lou und ihrer Mutter zeigt, an der ich echt erstmal kurz klarkommen musste. (ich denke, wenn ihr sie lest, wisst ihr, was ich meine)
      Sorry, aber Lous Familie konnte für mich persönlich einfach nicht punkten.

      'Ich hatte mir an der Stelle immer gedacht, ob Will vielleicht auch Ruppert die Schuld an seinem Unfall gibt [...]'
      Soweit bin ich mit meinen Gedanken nicht gegangen. Aber ich fand es halt schon krass - und leider auch vorhersehbar -, dass seine "Freunde" ein Paar wurden.

      Löschen
    7. @Jane: ich spekuliere beim Lesen immer ganz gerne. :)

      Löschen
    8. @ Steffi: Mittlerweile (nachdem ich den zweiten Abschnitt gelesen habe) wird mir die Schwester auch mehr und mehr unsympathischer. Aber das kann man ja vorher nicht wissen.
      Immerhin sagt sie selbst, dass sie einen Kredit aufnehmen könnte. Und sind wir ehrlich wie soll sie arbeiten gehen, wenn sie das Kind mit zur Uni nimmt. Selbst wenn sie es für Vorlesungen abgeben kann in einer Kita (kein Ahnung wie das in den USA heißt, Betreuung... was weiß ich ^^), du kannst dein Kind da nicht dauerhaft lassen und wenn du dann noch Zeit zum lernen und das Kind beschäftigen in deinen Tagesablauf einbringen musst, wie willst du noch Geld verdienen gehen. Es würde nur mit der Unterstützung der Eltern gehen. Klar sagt sie das nicht grade nett, aber sie hat irgendwo Recht. ... Mensch dafür, dass sie mir eigentlich momentan etwas unsympathisch ist, verteidige ich die Gute aber ganz schön. *lacht*
      Klar kann ich dich verstehen, wenn du sagst sowas stößt dir sauer auf, aber ich sehe für sie keinen anderen Weg. Alles was sie anderes machen könnte, wäre netter an das Thema heran zu gehen.

      Ich hab mich auch ein paar mal gefragt ob Will irgendwann einmal Rupert die Schuld gegeben hat und wenn nicht ausgesprochen, dann hat der hundertprozentig irgendwann einmal gedacht. :)


      @ Jane: Ja, die Einstellung kann ich momentan aber noch nicht teilen, weil ich erst beim zweiten Abschnitt bin und bisher ist mir die Familie noch nicht wirklich unsympathisch... außer, dass die Schwester (schön wie keiner von uns den Namen benutz.. bin aber ehrlich gesagt grad auch zu faul zum gucken ^^) sich momentan nicht so mit Ruhm bekleckert. :)

      Löschen
    9. Hey ihr Lieben, ich bilde dann wohl nun das Schlusslicht, aber lesen möchte ich das Buch unbedingt. Dennoch ist zur Zeit wenig Lesezeit vorhanden, allerdings hab ich morgen Abend mal sturmfrei, keine Kartons mehr auspacken oder putzen, sondern nur lesen und dann bin ich flott mit dabei :D

      Ich bin bisher ein Will-Fan. Da ich beruflich auch mit Patienten wie ihm arbeite, kann ich mich immer sehr gut in solche Leute hineinversetzen, weil ich schon die verschiedensten Krankheitsverarbeitungen mitbekommen habe. Und ich kann sagen, sein aktuelles Bild ist typisch. Aber ich bin gespannt, ob Lou etwas in ihm wecken kann, ein kleiner Lichtblick besteht ja bereits.

      Die Familie von Lou ist für mich erstmal nebensächlich. Mein Augenmerk liegt ganz bei Will und Lou. An Lou find ich klasse, dass sie bleibt, auch wenn Will ihr mehrmals zeigt, dass er ihre Anwesenheit nicht wünscht. Viele schmeißen da bereits das Handtuch, aber sie zieht ihr Ding durch. Bisher noch auf das Geld bedacht.

      P.S. ich mochte die vereinzelnten Lacher wirklich sehr. Möhrchen in Kartoffelbrei, zu geil!!!

      Löschen
  2. Abschnitt 2 - Seite 108 bis 198 (Kapitel 6 bis 11)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Nun ist also die Katze aus dem Sack und wie ich vermutet habe, ist Lou angestellt worden, um Will daran zu hindern sich selbst was anzutun. Die 6 Monate hatte ich dabei gar nicht mehr im Kopf!
      Dignitas hatte mir nun gar nichts gesagt und hab nun gerade auch mal die Homepage betrachtet, wo aufgelistet wird, wo Sterbehilfe erlaubt ist. Ein schwieriges Thema wie ich finde, aber ich sehe mich da nicht in der Lage darüber zu urteilen, denn ich finde dies kann man nur dann beurteilen, wenn man selbst dazu in der Lage ist. Ich finde man sollte hier nur gewaltig aufpassen, ob man "lediglich" aus einer Depression so handelt. Denn ich denke, dass dies häufig ein Entscheidungsgrund ist und nicht die Schmerzen.
      Wie Lou das Ganze nun mit den Unternehmungen geplant hat, ist nämlich genau das richtige. Sie wird Will zeigen, dass sich die Welt weiterdreht man halt nur Umdenken muss. Wo man sonst Skilaufen gewesen ist, muss man halt nun einen Abstecher ins Museum machen. Zeigen, dass man auch mit der Beginderung am Alltag teilnehmen kann und man nicht alleine mit seinem Leiden ist.
      Ich bin mir sicher, dass Will sich zunächst weigern wird, aber er wird seine 4 Wände über kurz oder lang verlassen.

      Hab nun auch mal nachgeschaut, denn das Buch erinnert mich wirklich immer mehr an "ziemlich beste Freunde". Der Film ist von 2011 und das Buch von Anfang 2012. ihr kennt den Film dich bestimmt auch. Seht ihr da nicht Parallelen?

      Löschen
    2. Ich hab auch erstmal Google fragen müssen, was Dignitas denn ist - war mir vorher kein Begriff. =/
      Ein Urteil erlaube auch ich mir nicht. Ich denke immer: Alles hat seine Vor- und Nachteile. Man muss das Beste für sich herausfinden.
      Ich gehe aber davon aus, dass man - wie bei einer Abtreibung zum Beispiel - bestimmt hunderte Gespräche vorher führen muss, bevor sie dort wirklich bis zum letzten Schritt gehen..

      Ich kenne das Buch - den Film wahrscheinlich nicht -, aber irgendwie werde ich da gar nicht dran erinnert. Jetzt, wo du es ansprichst, schon, aber vorher hatte ich da keine Parallelen gezogen, weil ich mich eigentlich nur über die Familie von Lou aufregen könnte. *grumml*

      Löschen
    3. Ich habe Google erstmal nicht gefragt, worum es sich bei Dignitas handelt. Wenn man weiter liest, nachdem der Begriff das erste mal fällt, kommt man ja von selbst drauf, da die Mutter von Will "sterben" zusammen mit "Dignitas" in einem Satz benutz und dann war ich neugierig. Ich hatte davon auch noch nichts gehört. Ich sehe die Sache allerdings wie Steffi, ein Urteil würde ich mir darüber niemals erlauben, wenn ein Mensch diese Lösung in Betracht zieht.
      Es kam für mich nicht überraschend, dass Lou als Aufpasser eingestellt wurde. Ich glaube aber hier habe ich mir vom Film-Trailer irgendwie leicht gespoilert. Immerhin wird dort erwähnt "Ich habe meiner Mutter (oder Eltern, weiß ich grad nicht genau) sechs Monate versprochen und genau das hab ich ihnen gegeben" ... da war für mich die Sache eigentlich klar. Ich weiß man sollte sich vielleicht nicht den Trailer ansehen, wenn man 100%tig vor hat das Buch zu lesen... ich war einfach neugierig. :)
      Leider muss ich bei Will sagen... ich kann ihn verstehen. Klar mag es sein, dass solch ein Todeswunsch eher von Depressionen her rührt, als von der Behinderung selbst, aber sind wir ehrlich, er nimmt unheimlich viele Medikamente... seine Körper kann seine Temperatur nicht mehr regeln... er kann nur noch etwas die Hände bewegen und den Kopf... jeden Tag Schmerzen... Ich würde so auch nicht mehr weiter machen wollen. Aber ich wäre zu feige um solch eine Entscheidung zu treffen, genau wie ich mir selbst nichts antun könnte. Aber (ich weiß ihr seit weiter) ... aber wissen wir denn alles - das gesamte Ausmaß seiner Krankheit? Vielleicht ist der Wunsch mehr als Berechtigt. Da helfen in meinen Augen auch nicht wirklich diese Ausflüge. Ja ich seh das vielleicht ein klein bisschen zu schwarz, aber nur allein von einem Museumsbesuch wird er auch nicht glücklich oder Pubbesuch etc. Ich geb zu, es ist eine Frage der Einstellung und ich finde es gut, dass Lou sich so viel dafür ausdenkt und es auch umsetzen möchte. Aber ich bin davon noch nicht überzeugt (obwohl ich durch den Trailer hier ja auch etwas gespoilert bin *seufz*). :)

      Dann hatte ich ja schon erwähnt, dass sie die Schwester (es ist mir herzlich egal wie sie heißt ^^), sich in dem Abschnitt absolut nicht mit Ruhm bekleckert hat. Meine Herren, kurz war ich davor ins Buch zu springen und ihr echt mal eine gehörige Backpfeiffe zu geben. Aber zweite Kinder sind eben immer die Verwöhnteren und ja ich darf das sagen, die Beobachtungen die ich in meinem Bekanntenkreis gemacht habe untermauern meine Aussage und ich hab es auch selbst erlebt. Da können kleine Geschwister echt garstig werden, wenn sie nicht das bekommen was sie wollen, wo sie doch sonst immer so viel durften. :)

      Gut... äh... "Ziemlich beste Freunde". Ich kenne weder das Buch noch den Film und kann daher auch nichts zu sagen. Aber 2011 und 2012 ist jetzt keine enorme Zeitspanne. Gibt es denn wirklich so viele Parallelen?

      Löschen
  3. Abschnitt 3 - Seite 199 bis 306 (Kapitel 11 bis 16)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Es liest sich echt flott, aber von Taschentuchalarm ist hier noch lange keine Rede.

      Auch ich hätte dann wohl wie Lou den Fehler gemacht Pläne zu schmieden ohne dabei den wichtigsten Akteur mit einzubeziehen. Nämlich Will.
      Es freut mich, dass die beiden immer mehr zueinander finden und sich im Grunde gegenseitig stützen. Ich hoffe nur, dass das ganze nun am Ende nicht zu schmalzig wird. Wie Wills Mum schon sagte, Will kann nur die Liebe retten. Warten wir es mal ab.
      Aber es ist doch schön zu sehen, wie er durch diesen Pc wieder mehr an der Außenwelt teilnehmen kann.

      Patrick ist echt ein richtiger Kotzbrocken!

      Löschen
    2. Ich bin froh, dass ich nicht allein so schnell lese, denn eventuell werde ich heute schon fertig. ^^'

      Ich frag mich auch die ganze Zeit, wo die anderen die Taschentücher brauchten, aber wahrscheinlich kommt das erst ganz zum Schluss.. Ich habe ja so meine Vermutung und bin gespannt, inwieweit sie sich mit dem Ende deckt.

      Nicht nur Patrick finde ich furchtbar!
      Und da meinte noch letztens jemand zu mir, Will wäre nicht auszuhalten, dabei kann ich ihn (und Lou) am besten verstehen.

      Löschen
  4. Abschnitt 4 - Seite 307 bis 414 (Kapitel 16 bis 21)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das Buch ist ja ganz nett, aber hatte mir nun echt etwas mehr Emotionen erhofft. Wenn mich das Ende nun nicht total von den Socken haut, dann verstehe ich diesen Hype um das Buch mal wieder nicht.
      Ich finde es ist im Großen und Ganzen schon recht vorhersehbar. Aber es unterhält und lässt sich gut lesen

      Mir gefällt es, dass sich Lou und Will immer mehr öffnen. Er berichtet von ihren Ängsten, sie von der Vergewaltigung. Bei letzterem hatte ich ja echt noch den Klos im Hals, dass Will die Verhewaltiger kannte, was aber zum Glück nicht der Fall ist.

      Das Will mit Lou zu der Hochzeit gegangen ist, dadurch zeigt sich wohl, dass er mit Alicia abgeschlossen hat.

      Nun bin ich mal gespannt auf die Reise, wo sich Lou und Will sicherlich ihrer Liebe bewusst werden und zueinanderfinden.
      So könnte ich mir das Ende jedenfalls vorstellen, wenn esse vorhersehbar bleibt. Aber vielleicht brauch ich ja doch ein Taschentuch, weil Will nach den 6 Monaten doch seinen Wunsch in die Tat umsetzt. Letzteres scheidet allerdings bestimmt schon wegen dem Bestehen von Band 2 aus :)

      Löschen
    2. 'Das Will mit Lou zu der Hochzeit gegangen ist, dadurch zeigt sich wohl, dass er mit Alicia abgeschlossen hat.'

      Ich hatte an der Stelle eher das Gefühl, dass Will ihr einen schönen Tag bescheren will, denn mir kam es immer so vor, als ob er nur für sie das Ganze (mit)macht, weil er insgeheim doch an ihr interessiert ist, sie jedoch nicht will..

      Löschen
    3. @Jane: ich denke beides ist hier der Fall. Denke auch, dass Will den Tanz nicht nur dazu genutzt hat, um es Alicia zu zeigen.

      Löschen
  5. Abschnitt 5 - Seite 415 bis Ende (Kapitel 21 bis Ende)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das Ende war genau das, was ich auch erwartet habe. Daher traf es mich nicht unvorbereitet und ich brauchte kein Taschentuch. Auch fand ich, dass tief in die Klischeekiste gegriffen wurde - das war mir dann doch irgendwie zu viel.
      Aber beim Titel des 2. Teils habe ich mir das halt auch schon gedacht..

      Löschen
    2. Da habe ich mich wohl etwas zu sehr von der vermeintlichen "Fortsetzung" leiten lassen.

      Ich muss sagen, dass das Ende genau passend war. Natürlich wünscht man sich als Leser immer in gewisser Weise ein Happy End, aber selbst ich habe im Laufe des Buches darüber nachgedacht, wie ich handeln würde. Sowohl was Lou, aber auch was Will anbelangt.
      Ich denke so wie es jetzt für Will verlaufen ist, hätten seine letzten 6 Monate nicht besser sein können. Er war glücklich und hat sich verliebt. Doch die Angst vor dem weiteren Krankheitsverlauf hat einfach gesiegt.
      Von daher kann ich Will irgendwie verstehen, dass er so Abschied nehmen will.
      Ich vergleiche das gerade ein bissel mit lebenserhaltenden Maßnahmen. Wenn man doch weiß, dass der im Komaliegende nicht mehr erwacht, dann geht es doch im Grunde um die Hinterbliebenen, die sich dem Schmerz und der Trauer wegen des Verlustes stellen müssen.
      Weiß mich gerade auf die schnelle nicht auszudrücken, aber ich denke ihr wisst, was ich meine.

      Übrigens ist es natürlich hart, das Wills Vater nun tatsächlich die Mutter verlassen hat. Aber da sieht man einfach in was für einem "Gegängnis" die Familie stand und das Leben nun seinen Lauf nimmt.

      Löschen
  6. Antworten
    1. Ich habe das Buch gerade eben beendet und muss mich jetzt erst mal sammeln. Es hat mich selten ein Buch so sehr berührt und gefesselt wie dieses.

      Löschen
    2. Mich hat das Buch leider nicht wirklich berührt - meine Taschentücher zumindest blieben trocken.
      Auch fand ich die Geschichte sehr vorhersehbar. Es ist quasi alles so eingetreten, wie ich es vorher gedacht habe.
      Das, was ich wirklich gut fand, war die Tatsache, dass die Autorin hier ein Tabu-Thema verarbeitet hat. Sie ist wirklich sensibel damit umgegangen. Auch die Probleme von Rollstuhlfahrern und deren Möglichkeiten an Unternehmungen hat sie super mit eingebracht.
      Ich muss mal schauen, wie ich das Buch nun bewerte.. .. ..

      Löschen
    3. Ich fand das Ende nun schon emotional, weil ich wegen der vermeintlichen Fortsetzung mit etwas anderem gerechnet habe.
      Thematisch fand ich es dagegen sehr gut umgesetzt, denn es zeigt einfach, welche Auswirkungen eine derartig gravierende Beginderung auf die gesamte Familie haben kann.
      Der Vater verlässt wegen des Unfalls nicht seine Frau, Will muss leider erfahren, dass seine "vermeintlichen" Freunde keine sind, wie Eltern mit der Entscheidung zur Sterbehilfe ihres Kindes umgehen und die das auf Außenstehende wirkt (bestes Beispiel Mutter von Lou, die das nicht verstehen kann, weil sie nicht selbst in der Lage ist. Jeder der sagt, dass er anders reagieren würde, kann ich an dieser Stelle nicht glauben. Man muss Beteiligter sein, um so etwas nachvollziehen zu können)

      Ich denke es wird 4 Sterne von mir bekommen.

      Löschen
    4. Meine Rezension ist heute online gegangen. :)

      Wie habt ihr eigentlich das Verhalten der Mutter von Lou empfunden? Also ich konnte das echt gar nicht nachvollziehen.. =/

      Löschen
  7. Auf Wunsch hier so einen Off-Topic - Bereich ... Dingsda und so :D

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Huhu liebste Katja,
      Es ist vollbracht... Ich habe begonnen :) sag mal kannst du bei unserem Leserundenpost einstellen, dass die Kommentare direkt angezeigt werden und man nicht auf die Freigabe warten muss?
      Drück dich
      <333

      Löschen
    2. Liest einer von euch noch die Fortsetzung in nächster Zeit? Ich hab sie schon hier und werde damit wohl nicht mehr all zu lange warten..

      Löschen
    3. Also ich noch nicht, denn ich muss erstmal dieses Buch noch zu Ende lesen. :)

      Löschen
    4. Habe die Fortsetzung zwar auch schon hier, aber habe diesen Monat schon 5 Leserunden und das reicht mir dann. Wünsche aber viel Spaß :)

      Löschen